Mückenschutz in Afrika – Vorbeugung von Malaria

Afrika ist ein spannender Kontinent, der in jedem Fall eine Reise wert ist. Ganzjährig besteht hier jedoch ein hohes Risiko an Malaria zu erkranken. Dabei handelt es sich um eine fieberhafte Erkrankung, die durch den Stich der nachtaktiven Anophelesmücke übertragen wird. Nichtimmune Europäer können an Malaria sterben, deshalb ist ein konsequenter Mückenschutz unbedingt notwendig. Zudem gibt es verschreibungspflichtige Medikamente zur Prophylaxe.

Tropen- und Reisemediziner

Vor einer Reise nach Nigeria sollte man unbedingt einen Tropen- und Reisemediziner aufsuchen. Dieser kann über notwendige Impfungen und Schutzmaßnahmen gegen landestypische Erkrankungen informieren. Die Auswahl der Malariaprophylaxe kann dann durch den Arzt individuell abgestimmt werden, denn werden bereits Medikamente eingenommen, müssen auch eventuelle Nebenwirkungen abgeschätzt werden.

Tipps gegen Mücken

Aufgrund der Tatsache, dass das Infektionsrisiko von Malaria durch die Mücken stark erhöht wird, sollten helle Kleidungsstücke getragen werden, die den gesamten Körper bedecken. Auf die freien Körperstellen sollte unbedingt Insektenschutzmittel aufgetragen werden. Das ist aber nicht nur in den Abendstunden oder der Nacht wichtig, sondern ebenso am Tag – denn es gibt auch tagaktive Mücken, die Gelbfieber übertragen können. Es gibt spezielle Mittel, zum Beispiel von Autan, die gegen einheimische und tropische Mücken schützen. In der Nacht ist ein Moskitonetz ein guter Schutz. Hat man doch einen Stich, kann Fenistil Gel den Juckreiz lindern.

Wichtig nach der Reise

Auch wenn man während der Reise nicht an Malaria erkrankt ist, kann trotzdem eine Infektion vorliegen. Denn auch Wochen und sogar Monate nach dem Aufenthalt kann es zum Ausbruch kommen. Tritt in dieser Zeit also Fieber auf: unbedingt den Arzt aufsuchen und ihn über den Afrika-Aufenthalt informieren.



This entry was posted on Thursday, September 22nd, 2011 at 11:45 am and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

Leave a Reply

Your comment