Mit Kampfgeist und starkem Willen eröffnet Nigeria die U17-WM
Die diesjährige U17-WM wurde vor allem in Nigeria mit Hochspannung erwartet. Schließlich ist der westafrikanische Staat der Austragungsort dieses großen, sportlichen Ereignisses für die jugendlichen Fußballnationalteams der ganzen Welt. Gleich zum Auftakt sollte die Mannschaft des Gastgebers und amtierenden U17-Weltmeisters auf das deutsche Team treffen. Dass diese Partie keine leichte werden würde, dessen war man sich auf beiden Seiten bewusst. Nach witterungsbedingter zeitlicher Verzögerung startete das Auftaktspiel der diesjährigen Weltmeisterschaft mit einer furiosen ersten Halbzeit der DFB-Elf.
Nach dem Kopfballtor von Lennart Thy in der 21. Spielminute und einem starken Treffer von Shkodran Mustafi in der 39. Spielminute konnten die Jungs um Trainer Marco Pezzaiuoli mit einem guten Gefühl in die Kabine gehen. Auch die zweite Halbzeit begann mit einem Tor der deutschen Mannschaft. In der 47. Minute erzielte Mario Götze das 3:0 für seine Mannschaft. Wer nun dachte, damit sei die Partie quasi entschieden, sollte sich gewaltig irren. In der 53. Minute konnte Robert Labus seinen Gegenspieler nur noch per Notbremse stoppen und erhielt dafür die Rote Karte. Durch den sicher verwandelten Foulelfmeter erzielte Nigeria durch Okoro das 3:1 in der 54. Minute. Die nun in Unterzahl spielende deutsche Mannschaft konnte nicht verhindern, dass der Gastgeber das Spiel an sich riss. Nur fünf Minuten später konnte Kenneth Omeruo mit einem sehenswerten Kopfballtor den Anschlusstreffer markieren. Edafe Egbedi nutzte schließlich seine Chance und netzte einen abgefälschten Schuss in der 61. Minute zum 3:3 Endstand ein. Drei Tore innerhalb von acht Spielminuten sicherten der nigerianischen Mannschaft einen wichtigen Punkt in der Gruppenphase. Das Auftaktspiel bot den Zuschauern 90 Minuten Hochspannung.
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